Weihrauchzeder 'Aureovariegata' Calocedrus decurrens 'Aureovariegata'

Artikelnummer: 128176
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Weihrauchzeder 'Aureovariegata' ist ein immergrünes Zypressengewächs aus Nordamerika. Die Art stammt aus dem Westen Nordamerikas und wächst dort in Bergwäldern auf tiefgründigeren, gut durchlässigen Böden. Die Sorte 'Aureovariegata' ist eine ältere Gartenauslese und gilt als Fund aus Deutschland um das Jahr 1904. Sie wächst langsam bis mittelstark zu einem schmalen Kegel bis zu einer Säule heran, erreicht nach 10 Jahren 3–5 m und unter mitteleuropäischen Bedingungen meist 6–10 m × 2–3 m. Die fächerartigen Zweige tragen glänzend dunkelgrüne Schuppen mit goldgelber Panaschierung. Im Mai erscheinen männliche Blütenzapfen und weibliche Zapfen von 2–3 cm Länge. Die Rinde ist graubraun bis rotbraun und im Alter längsrissig.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Weihrauchzeder 'Aureovariegata' - ein seltenes, immergrünes Nadelgehölz aus der Familie der Zypressengewächse. Die Art stammt aus dem Westen Nordamerikas, wo sie in Bergwäldern mit tiefgründigeren, gut durchlässigen Böden wächst. Die Sorte 'Aureovariegata' ist eine ältere Gartenauslese und gilt als Fund aus Deutschland um das Jahr 1904. Sie wächst langsam bis mittelstark und bildet einen schmalen, kegel- bis säulenförmigen Wuchs. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 3–5 m, ausgewachsen unter mitteleuropäischen Bedingungen in der Regel 6–10 m Höhe und 2–3 m Breite. Die Zweige sind fächerartig abgeflacht und tragen glänzende, dunkelgrüne Schuppenblätter mit unregelmäßigen goldgelben Flecken, die sich nicht nur auf den jungen Austrieb beschränken. Im Mai können unscheinbare männliche Blütenzapfen erscheinen, die weiblichen Zapfen sind eiförmig, etwa 2–3 cm lang, gelbbraun und färben sich bei der Reife rotbraun. Die Rinde ist graubraun bis rotbraun und im Alter längsrissig. Die Sorte setzt auch im Winter einen hellen Akzent und lässt sich gut mit dunkellaubigen Eiben, Kirschlorbeer, Mahonien, Rhododendren, Farnen und zierlichen Gräsern kombinieren. Sie eignet sich als Solitär am Eingang, für größere Heidegärten sowie für moderne Pflanzungen mit Kies, in denen die grafische Säulenform besonders zur Geltung kommt.

Weihrauchzeder - stammt aus dem westlichen Nordamerika. In ihrer Heimat wächst sie schmal bis säulenförmig und kann eine Höhe von bis zu 50 m erreichen. In anderen Regionen nimmt sie eher eine kegelförmige Gestalt mit einer Höhe von etwa 18–30 m an. Die Borke ist im Alter rotbraun und löst sich in langen Platten ab, dieselbe Färbung zeigen auch die Zweige. Die weichen, schuppenförmigen Nadeln sind fächerartig angeordnet und überlappen sich leicht. Sie sind weich und frischgrün. Die Pflanze ist einhäusig, weibliche und männliche Blüten sitzen an unterschiedlichen Zweigen. Die Zapfen sind klein, eiförmig und hängend, an der Spitze hakenförmig gebogen. Ein idealer Solitär- oder Parkbaum. 

Anbau:  Bewährt hat sich ein vollsonniger bis halbschattiger, geschützter Standort, an dem die Panaschierung besser ausreift und die Zweige weniger unter Frosttrocknis leiden. Geeignet ist ein humoser bis lehmig-sandiger, durchlässiger, eher frischer Boden mit einem empfohlenen pH-Wert von etwa 5,5–7,5. Kalkhaltige Böden werden ebenfalls vertragen, sofern sie nicht dauerhaft nass sind. Anhaltende Staunässe und schwere Tonböden erhöhen das Risiko einer Phytophthora-Erkrankung, daher empfehlen sich eine Drainage, ein Hochbeet oder eine Beimischung von Kies sowie eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäckseln. Die Pflanzung erfolgt in Deutschland meist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Oktober. Das Gießen ist in den ersten beiden Saisons wichtig, nach dem Einwurzeln wird auch kurzzeitige Trockenheit vertragen. Die Düngung bleibt maßvoll, im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger für Nadelgehölze, im Spätsommer wird Stickstoff reduziert, damit das Gewebe ausreifen kann. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, ein eventuelles Einkürzen erfolgt nur leicht im Vorfrühling, damit die natürliche Säulenform erhalten bleibt und keine kahlen Stellen entstehen. Eingewachsene Pflanzen sind bis etwa -24 °C frosthart, kurzzeitig auch darunter, junge Gehölze profitieren von einem Winterschutz sowie einem Schutz vor Wintersonne und Wind. An Schädlingen können Blattläuse und Spinnmilben auftreten, in trockenen Sommern auch eine Bräunung der Zweigspitzen. Eine beständige Mulchschicht und gleichmäßige Feuchtigkeit fördern die Pflanzengesundheit. Bei einer Pflanzung in Reihe als schmaler Sichtschutz wird ein Abstand von etwa 1,2–1,5 m eingehalten, als Solitär mindestens 2,5–3 m zu anderen Gehölzen.

Autor: Nikol | Revision: 17.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Besondere Nadelgehölze & Raritäten
EAN: 2284900447037
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Calocedrusd B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ

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