Winterblüte Chimonanthus praecox

Artikelnummer: 722791
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Der Immergrüne Duftschneeball kam als duftender Sammlerstrauch in die europäischen Gärten und fand allmählich auch bei Häusern Verwendung. Er erreicht normalerweise eine Höhe von 2–3 m und eine Breite von 1,5–2,5 m, mit zunehmendem Alter bildet er einen lockereren Strauch mit bogenförmigen Ästen und einer leicht durchscheinenden Krone. Die Blätter sind 6–12 cm lang, grün, vergilben im Herbst und duften nach dem Zerdrücken würzig. Die größte Zierde sind die gelben bis cremefarbenen, wachsartigen Winterblüten mit einem Durchmesser von 2–3 cm und einem süßlich-würzigen Duft. Der Strauch wird oft am Eingang, auf Terrassen und in Kompositionen mit immergrünen Gehölzen gepflanzt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Winterschneeball - kam als sammelwürdiger Duftstrauch in europäische Gärten und fand allmählich auch Eingang in Zierpflanzungen an Häusern. Im Erwachsenenalter erreicht er normalerweise eine Höhe von 2–3 m und eine Breite von 1,5–2,5 m, in sehr günstigen und lang anhaltend wärmeren Lagen kann er im Laufe der Zeit auch etwa 4 m erreichen. Der Habitus ist anfangs aufrecht, später lockerer, mit leicht gebogenen Zweigen und einer leicht durchscheinenden Krone, die auch in einem kleineren Garten nicht schwer wirkt. Die Blätter sind gegenständig, eiförmig bis elliptisch-lanzettlich, etwa 6–12 cm lang, im Frühjahr frischgrün, im Sommer mittel- bis dunkelgrün und vergilben im Herbst. Beim Zerdrücken verströmen sie einen würzigen Duft. Die größte Zierde sind die Blüten, die im Winter an kahlen Zweigen erscheinen. Sie sind wachsartig durchscheinend, gelb bis hellcremefarben, oft mit einem zart violett gefärbten Zentrum, mit einem Durchmesser von etwa 2–3 cm. Unter unseren Bedingungen blühen sie am häufigsten von Januar bis März, in milderen Jahren bereits Ende Dezember. Die Blüten haben einen ausgeprägten süß-würzigen Duft, der auch bei kalter Luft wahrnehmbar ist, und an wärmeren Tagen locken sie die ersten Bienen an. Die Früchte bilden holzige, braune Kapseln mit kleinen Samen, haben keine Bedeutung für die kulinarische Nutzung und die Pflanze gilt allgemein als leicht giftig, daher werden weder Früchte noch Blätter zum Verzehr verwendet. Der Winterjasmin wird am häufigsten als Solitär am Hauseingang, im Vorgarten oder in der Nähe der Terrasse gepflanzt, wo er ermöglicht, den Duft aus nächster Nähe zu genießen. In der Komposition lässt er sich gut mit immergrünen Sträuchern, kleineren Nadelgehölzen, Spindelsträuchern, Kirschlorbeer, Weiden und früh blühenden Zwiebelblumen kombinieren, die an die Winterblüte anschließen. Zweige mit Blütenknospen werden auch zum Schnitt für die Vase verwendet, wo sie sich bei Raumtemperatur schnell entfalten.

Pflege: Der Winterjasmin kommt am besten an einem geschützten Standort zur Geltung, idealerweise an der Süd- oder Südwestseite des Hauses oder einer Mauer, die Wärme reflektiert und den Strauch vor kalten Winden schützt. Er bevorzugt volle Sonne bis leichter Halbschatten, im tieferen Schatten blüht er deutlich weniger. Der Boden sollte tiefgründig, durchlässig, humos, mit ausreichend organischer Substanz und gleichmäßiger Feuchtigkeit ohne langfristige Vernässung sein. Ein pH-Wert von etwa neutral bis leicht sauer ist geeignet. Nach der Pflanzung im Container, üblicherweise von März bis Oktober, profitiert der Strauch von regelmäßigerem Gießen und Mulchen der Wurzelzone, was Feuchtigkeitsschwankungen und Bodenfrost begrenzt. Der Winterjasmin gilt als frosthart bis etwa −15 bis −18 °C, ältere, gut verwurzelte Pflanzen vertragen kurzzeitig auch niedrigere Temperaturen, jedoch können die Blütenknospen in strengen Wintern teilweise erfrieren. In kälteren Regionen wird daher eine möglichst geschützte Lage empfohlen und im Winter eine leichte Bedeckung der Wurzeln mit Laub oder Mulch. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, er wird eher bei älteren Sträuchern nach der Blüte durchgeführt, wenn ein Teil der ältesten oder erfrorenen Äste entfernt werden kann, um die Bildung jüngeren Holzes zu fördern, an dem sich die Blüten bilden. Eine Düngung genügt eine moderate Dosis Kompost im Frühjahr oder ein langsam lösliches Düngemittel für blühende Sträucher. Der Winterjasmin leidet im Allgemeinen nicht unter ernsthaften Krankheiten, gelegentlich können an jungen Trieben Blattläuse auftreten. Bei geeigneter Standortwahl und grundlegender Pflege handelt es sich um einen langlebigen Strauch, der jeden Winter geschützte Ecken des Gartens in eine zart duftende Oase verwandelt.

Autor: Nikol | Revision: 11.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Raritäten & Sammlerstücke
EAN: 2284900530944
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 250-300
Blütenfarbe: Bernstein, Creme
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Marsch, Februar, Januar
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Chimonanthus B: CZ-4282 C: 25/FP/0047 D: NL

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