Felsengebirgs-Tanne 'Argentea' Abies lasiocarpa 'Argentea'
Artikelnummer: 128194Produktdetailbeschreibung
Felsengebirgs-Tanne 'Argentea' - eine außerordentlich edle und farblich ausdrucksstarke Sorte, die dank ihrer intensiven und sehr hellen Färbung zu den schönsten silbrigen Formen dieser Art zählt. Sie wächst verhältnismäßig langsam und bildet eine sehr regelmäßige, schmal kegelförmige bis schlanke Krone. Ausgewachsen erreicht sie meist eine Höhe von 5 bis 8 Metern und eine Breite von etwa 1,5 bis 2,5 Metern, was sie zur idealen Wahl für mittelgroße Gärten oder zur eleganten vertikalen Dominante auf begrenztem Raum macht. Das auffälligste Merkmal der Sorte ist ihre Benadelung: dicht, weich und von markanter, fast kreidig silberblauer Farbe, die im Garten leuchtet und einen starken Kontrast zu dunkleren Gehölzen bildet. Hoch geschätzt wird die Sorte für ihre außergewöhnliche Frosthärte und die Fähigkeit, ihren schlanken Wuchs und ihre Farbe das ganze Jahr über zu bewahren. Zudem ergänzt die glatte, silbergraue Rinde das kühle Gesamtbild der Pflanze hervorragend. Die Äste sind kurz und sehr fest, wachsen in regelmäßigen Etagen und halten dank ihres steileren Winkels Schneedruck ausgezeichnet stand, ohne dass die Krone Schaden nimmt. Im Garten kommt die Sorte als unübersehbarer Solitär im Rasen, als Bestandteil von Heidepflanzungen oder als repräsentatives Element in der Nähe moderner Architektur zur Geltung.
Die Felsengebirgs-Tanne ist ein immergrünes Nadelgehölz, das im Nordwesten Nordamerikas beheimatet ist, einschließlich der Gebirgsregionen Kanadas und der Vereinigten Staaten. Bekannt ist diese Tanne für ihre spitze, kegelförmige Krone und ihre symmetrische Gestalt. Sie trägt kurze, weiche Nadeln von hellgrüner bis blaugrüner Farbe, deren Unterseite silbrig weiß sein kann. Die Rinde der Stämme ist glatt, rotbraun oder graubraun. Abies lasiocarpa ist widerstandsfähig gegenüber kühlem Klima und gedeiht auf verschiedenen Bodentypen, bevorzugt jedoch feuchte, gut durchlässige Böden. Diese Tannenart wächst gewöhnlich in Gebirgsregionen oder in höheren Lagen. Beliebt ist sie wegen ihres ästhetischen Erscheinungsbildes und ihrer Fähigkeit, auch unter raueren Bedingungen zu wachsen. Baumförmige Typen eignen sich als Solitäre, besonders gut wirken sie jedoch in gleichartigen, locker angeordneten Gruppen. Niedrigere bis gedrungene Sorten passen in größere Steingärten und Heidegärten. Hervorragend wirken sie auch in Pflanzungen mit Stauden und niedrigen Rosen.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen gedeiht die Sorte am besten in der Sonne oder im lichten Halbschatten, in einem kühleren Mikroklima ohne sommerliche Hitzestrahlung und mit ausreichender Luftfeuchtigkeit. Ideal ist ein humoser, leicht saurer Boden mit einem pH-Wert von etwa 4,5–6,0, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig. In schweren Tonböden empfiehlt sich eine Beimischung von Kies sowie die Pflanzung an einer leicht erhöhten Stelle, denn Tannen vertragen grundsätzlich keine anhaltende Staunässe. Das Gießen ist vor allem in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, später verträgt die Pflanze kurze Trockenphasen besser als stehendes Wasser. Die Düngung erfolgt maßvoll: Im Frühjahr genügen Kompost oder ein Koniferendünger, gegen Ende des Sommers wird kaliumbetonte Düngung bevorzugt. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, es werden lediglich beschädigte Äste entfernt. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -28 °C angegeben, junge Pflanzen profitieren von einem Wurzelschutz durch Mulch. Containerpflanzen werden üblicherweise von März bis Oktober gepflanzt. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, an geschwächten Pflanzen Blattläuse und in vernässten Böden pilzliche Wurzelerkrankungen. Für die Solitärstellung wählt man einen Abstand von etwa 2–3 m, in Gruppen wird im Abstand von etwa 1,5–2,5 m gepflanzt. In geschützten Lagen bewährt sich Mulch auch deshalb, weil er Temperatur und Feuchtigkeit im Wurzelbereich stabilisiert. Auf Böden mit höherem Kalkgehalt können sich die Nadeln in einem weniger intensiven Blau färben, daher ist eine leicht saure Bodenreaktion von Vorteil. In der Nähe von Streusalz an Verkehrswegen empfiehlt sich ein ausreichender Abstand, damit sich die Nadeln im Vorfrühling nicht braun verfärben.
Autor: Kamila | Revision: 5. 3. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tannen (Abies) |
|---|---|
| EAN: | 2284900446924 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ |
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