Woronow-Schneeglöckchen Galanthus woronowii
Artikelnummer: 137006Produktdetailbeschreibung
Woronow-Schneeglöckchen - kompakte botanische Art des Schneeglöckchens mit auffallend glänzenden grünen Blättern und weißen, nickenden Blüten. Die natürliche Heimat liegt im Kaukasus, im Nordosten der Türkei und in angrenzenden Teilen Westasiens, wo die Pflanze in lichten Wäldern, Gebüschen und an feuchteren Standorten mit humosem Boden wächst. Im Garten bildet sie niedrige Horste aus Zwiebeln, die sich unter geeigneten Bedingungen allmählich ausbreiten. Die Blätter sind breiter, riemenförmig, leuchtend bis frisch grün und oft auffallend glänzend, wodurch sich die Art gut vom graugrünen Elwes-Schneeglöckchen unterscheidet. Zur Blütezeit erreicht sie etwa 10–15 cm Höhe und 8–15 cm Breite. Die Blüten sind weiß, nickend und glockenförmig, gebildet aus drei längeren äußeren und drei kürzeren inneren Blütenblättern mit grüner Zeichnung. Die Blüte setzt sehr früh ein, meist von Februar bis März, je nach Witterungsverlauf des Winters und Lage. Der zarte, honigartige Duft ist bei mildem Wetter am deutlichsten wahrnehmbar. Die Art findet Verwendung unter laubabwerfenden Bäumen und Sträuchern, in Gehölzrandbeeten, Steingärten, Vorgärten, naturnahen Gartenbereichen und auch in kleineren Gefäßen. Dank des glänzenden Laubs wirkt sie auch nach der Blüte frisch, bis die Blätter allmählich einziehen. Gut kombinieren lässt sie sich mit Winterlingen, Krokussen, Alpenveilchen, Christrosen, Leberblümchen, Blausternen und kleinen Farnen. Die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt.
Anbau: Geeignet ist ein Standort im Halbschatten bis lichten Schatten, ideal unter laubabwerfenden Gehölzen, wo die Pflanzen im Winter und Vorfrühling ausreichend Licht und im Sommer einen natürlichen, kühleren Schutz erhalten. Der Boden sollte humos, durchlässig, leicht feucht, aber gut drainiert sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Die Zwiebeln werden meist von September bis November gesetzt, etwa 5–8 cm tief und mit 5–8 cm Abstand. Für eine flächige Pflanzung rechnet man je nach gewünschter Dichte mit etwa 40–80 Zwiebeln pro m². Bei der Pflanzung empfiehlt sich das Einarbeiten von Lauberde oder reifem Kompost, schwerer Boden benötigt einen Drainageanteil aus Sand oder feinem Kies. Nach der Pflanzung wird mäßige Feuchtigkeit gehalten, während des Austriebs im Frühjahr darf der Boden nicht vollständig austrocknen. Im Sommer, nach dem Einziehen der Blätter, vertragen Schneeglöckchen trockenere Phasen besser, längeres Austrocknen der Zwiebeln ist ihnen jedoch nicht zuträglich. Die Düngung erfolgt sparsam, geeignet sind Kompost, Lauberde oder eine schwache Gabe Blumenzwiebeldünger nach der Blüte. Die Blätter lässt man auf natürliche Weise vergilben und einziehen, da sie die Zwiebel für die nächste Saison mit Reserven versorgen. Eine Mulchschicht aus Lauberde hilft, die Feuchtigkeit zu halten, und ahmt die Bedingungen des Waldbodens nach. Im Gefäß sind ein Abzugsloch, ein durchlässiges Substrat sowie Schutz vor Durchfrieren und Staunässe erforderlich. Die Frosthärte im Boden liegt bei etwa -25 bis -29 °C. Die häufigsten Probleme sind Zwiebelfäulnis in nassem Boden, Grauschimmel, Schneeglöckchen-Grauschimmel (Botrytis galanthina) und Fraß an jungen Blättern durch Schnecken.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen
Autor: Kristýna | Revision: 09.07. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schneeglöckchen und Schneeglöckchen |
|---|---|
| EAN: | 2284900516320 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Marsch, Februar |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen - /anleitung-zum-anbau-von-zwiebelblumen/ |
| Verpackung: | Zwiebel |
| Plant Passport: | A: Galanthus B: CZ-4282 C: 26/FP/0109 D: NL |
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