Zierapfel 'Adirondack' - Container Malus 'Adirondack'
Artikelnummer: 886203Produktdetailbeschreibung
Zierapfel 'Adirondack' - eine hoch geschätzte Zierapfelsorte aus dem Nationalarboretum der Vereinigten Staaten (U.S. National Arboretum) in Washington, D.C. Dort wurde sie 1974 vom Züchter Donald Egolf ausgelesen. In den Handel kam sie 1987 und erhielt den renommierten Award of Garden Merit der britischen Royal Horticultural Society. Das sommergrüne Laubgehölz aus der Familie der Rosengewächse zeichnet sich durch regelmäßigen Wuchs und eine sehr ordentliche Gestalt aus. Die Pflanze bildet dichte Sträucher von 2,0–4,0 Metern Höhe. Auf Stämmchen veredelte Baumformen können unter optimalen Bedingungen bis zu 6,0 Meter hoch werden. Die Kronenbreite liegt im Alter bei 1,8–2,4 Metern. Die Äste wachsen leicht schräg aufwärts und formen die charakteristische, schmal trichterförmige Gestalt. Damit passt die Sorte auch in Gärten mit wenig Platz. Die wechselständigen, eiförmigen Blätter sind sattgrün mit fein gesägtem Rand. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb bis orange, bevor sie abfallen. Im Laufe des Mai öffnen sich aus dunkel karminroten Knospen dichte Büschel großer, reinweißer, fünfzähliger Blüten. Diese Blüten sind ausgesprochen bienenfreundlich und verströmen einen angenehmen Duft. Gegen Ende des Sommers entwickeln sich daraus kleine, kugelige Äpfelchen von etwa 1,2 Zentimetern Durchmesser in leuchtendem Orangerot. Die Früchte stehen in dichten Büscheln, haften bis weit in den Winter an den Zweigen und fallen nicht ab. Sie sind zwar essbar, werden wegen ihres herben Geschmacks aber nicht roh in der Küche verwendet. Für Vögel stellen sie jedoch eine wertvolle Nahrungsquelle dar. In der Gartengestaltung findet der Zierapfel als Solitär im Rasen oder als vertikaler Blickfang im Staudenbeet Verwendung.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, eventuell auch lichter Halbschatten. In der Sonne fallen Blütenfülle und Fruchtfärbung am stärksten aus. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise im pH-Bereich von 6,0–7,5. In schweren Lehmböden hilft das Einarbeiten von Kies oder grobem organischem Material. An sehr trockenen Standorten sorgt eine Mulchschicht für eine gleichmäßigere Bodenfeuchte. Die Pflanzung erfolgt je nach Ballenart meist von März bis November. Danach empfiehlt sich vor allem in den ersten beiden Vegetationsperioden regelmäßiges Gießen. Nach dem Einwurzeln werden kurze Trockenphasen vertragen. Lange Trockenheit schränkt jedoch Blüte und Fruchtgröße ein. Für die Düngung genügt meist eine mäßige Gabe im Frühjahr. Bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Anfälligkeit für Blattläuse. Der Rückschnitt beschränkt sich auf einen Erziehungsschnitt und später auf einen Auslichtungsschnitt nach der Blüte oder im Vorfrühling. So bleibt die Krone luftig und trocknet nach Regen rasch ab. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist der Zierapfel ein zuverlässig frostharter Baum bis etwa −29 °C. Junge Bäume gedeihen jedoch besser an geschützten Standorten außerhalb von Spätfrostsenken. Für einen Solitär ist ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen einzuplanen. In einer frei wachsenden Hecke beträgt der Pflanzabstand etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen zählen Blattläuse und Wickler. An Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Echter Mehltau auftreten. Ein Eingreifen ist dennoch nur selten erforderlich.
Autor: Kristýna | Revision: 29.05. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zierapfel (Malus) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900360794 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | 100–120 cm |
| Plant Passport: | A: Malus B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
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