Zierapfel 'Hillieri' - Container Malus 'Hillieri'

Artikelnummer: 886208
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Eine halboffene Krone mit elegant bogig überhängenden Ästen und kräftig rosa Blüten. Zierapfel 'Hillieri' wächst mittelstark und bildet im Alter einen breit ausladenden Habitus mit einer Höhe von 4,0 bis 6,0 Metern und einer ähnlichen Breite von 4,0 bis 5,0 Metern. Der größte Gewinn für den Garten ist die malerische Silhouette in Verbindung mit einer außergewöhnlich dichten Blüte, die die gesamte Krone in eine rosa Wolke verwandelt. Die frischgrünen, eiförmigen Blätter färben sich im Herbst leuchtend gelb. Die duftenden Blüten im Mai ziehen Bienen und andere Bestäuber in großer Zahl an. Die kleinen, kugeligen Apfelfrüchte sind gelb bis orangegelb gefärbt und haften bis weit in die Wintermonate an den Zweigen. Im Vergleich zu gewöhnlichen Arten zeigt die Sorte eine lockerere, romantischere Kronenstruktur.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Zierapfel 'Hillieri' - eine historisch bedeutende und geschätzte Zierapfelsorte, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts als Zufallssämling in der englischen Baumschule Hillier & Sons in Winchester entstand. Der sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Rosengewächse zeichnet sich durch mittelstarken Wuchs aus und bildet im Alter eine sehr charakteristische, breit ausladende, halboffene Krone mit elegant bogig überhängenden Seitenästen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 4,0–6,0 Metern und eine Breite von 4,0–5,0 Metern und eignet sich damit ideal als Blickfang in mittelgroßen und größeren Gärten. Die wechselständigen, eiförmigen bis breit elliptischen Blätter sind frischgrün mit fein gesägtem Rand, färben sich im Herbst rein gelb und fallen dann ab. Im Mai hüllt sich der Baum in ein Blütenmeer: Aus tief karminroten Knospen öffnen sich große, hellrosa bis rosaweiße, fünfzählige Blüten mit einem Durchmesser von etwa 4,0 Zentimetern. Die Blüten stehen in dichten Büscheln, verströmen einen angenehmen Duft und werden von Bienen gern besucht. Gegen Ende des Sommers reifen kleine, kugelige Apfelfrüchte mit einem Durchmesser von nur 1,0 bis 1,5 Zentimetern, die leuchtend gelb bis orangegelb gefärbt sind und eine kleine rote Wange tragen. Die Früchte sitzen an langen Stielen und eignen sich wegen ihres herben Geschmacks nicht zum direkten Verzehr in der Küche, bilden aber einen prächtigen herbstlichen Schmuck. Nach dem Laubfall bleiben sie bis zu den ersten stärkeren Frösten an den Zweigen und dienen dann Vögeln als Nahrung. In der Gartengestaltung wird der Baum vor allem als Solitär im Rasen oder als Hintergrund für niedrigere Strauchgruppen verwendet.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger, gegebenenfalls leicht halbschattiger Standort, in der Sonne fallen Blütenansatz und Fruchtfärbung am kräftigsten aus. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise mit einem pH-Wert von 6,0–7,5. In schweren Lehmböden empfiehlt sich das Einarbeiten von Kies oder gröberem organischem Material, an sehr trockenen Standorten hilft eine Mulchschicht, die Feuchtigkeit zu halten. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis November, je nach Art des Wurzelballens, nach der Pflanzung empfiehlt sich vor allem in den ersten beiden Vegetationsperioden regelmäßiges Gießen. Nach dem Einwurzeln werden kurze Trockenphasen vertragen, lange Trockenheit schränkt jedoch Blüte und Fruchtgröße ein. Eine mäßige Düngung im Frühjahr reicht in der Regel aus, bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Anfälligkeit für Blattläuse. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und später Auslichtungsschnitt nach der Blüte oder im Vorfrühling, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen rasch abtrocknet. Unter mitteleuropäischen Bedingungen handelt es sich um ein zuverlässig winterhartes Gehölz bis etwa −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch besser an geschützten Standorten außerhalb von Spätfrostsenken. Als Solitär ist ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen einzuhalten, in einer frei wachsenden Hecke beträgt der Pflanzabstand etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen zählen Blattläuse und Wickler, an Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Echter Mehltau auftreten, ein Eingreifen ist dennoch nur selten nötig.

Autor: Kristýna | Revision: 01.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zierapfel (Malus)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900360879
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: Container C5
Unterlage: M7
Plant Passport:
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