Zierapfel 'Hillieri' Malus 'Hillieri'

Artikelnummer: 103826
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Halboffene Krone, bogig überhängende Zweige und sattrosa Blüten zieren diesen Baum. Der Zierapfel 'Hillieri' wächst mittelstark und bildet im Alter einen breit ausladenden Habitus mit einer Höhe von 4,0 bis 6,0 Metern und einer ähnlichen Breite von 4,0 bis 5,0 Metern. Der größte Vorzug für den Gärtner liegt in der malerischen Silhouette, verbunden mit einer außergewöhnlich dichten Blüte, die die gesamte Krone in eine rosafarbene Wolke verwandelt. Die frischgrünen, eiförmigen Blätter färben sich im Herbst leuchtend gelb. Die duftenden Blüten locken im Mai Bienen und andere Bestäuber in großer Zahl an. Die kleinen, kugeligen Apfelfrüchte sind gelb bis orangegelb gefärbt und haften lange bis in die Wintermonate an den Zweigen. Im Vergleich zu herkömmlichen Arten bietet die Sorte eine lockerere, romantischere Kronenstruktur.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Zierapfel 'Hillieri' - eine historisch bedeutende und geschätzte Sorte des Zierapfels, die Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts als Zufallssämling in den englischen Baumschulen Hillier & Sons in Winchester entstand. Der sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Rosengewächse zeichnet sich durch mittelstarken Wuchs aus und bildet im Alter eine sehr charakteristische, breit ausladende, halboffene Krone mit elegant bogig überhängenden Seitenästen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 4,0–6,0 Metern und eine Breite von 4,0–5,0 Metern und eignet sich damit ideal als Blickfang in mittelgroßen und größeren Gärten. Die wechselständigen, eiförmigen bis breit elliptischen Blätter sind frischgrün mit fein gesägtem Rand, färben sich im Herbst rein gelb und fallen anschließend ab. Im Mai hüllt sich der Baum in eine Fülle von Blüten, die sich aus kräftig karminroten Knospen zu großen, hellrosa bis rosaweißen, fünfzähligen Blüten mit einem Durchmesser von etwa 4,0 Zentimetern öffnen. Die Blüten stehen in dichten Büscheln, verströmen einen angenehmen Duft und werden von Bienen stark beflogen. Gegen Ende des Sommers reifen kleine, kugelige Apfelfrüchte mit einem Durchmesser von nur 1,0 bis 1,5 Zentimetern, die leuchtend gelb bis orangegelb gefärbt sind und eine kleine rote Wange tragen. Die Früchte sitzen an langen Stielen und eignen sich wegen ihres herben Geschmacks nicht für den direkten Verzehr, bilden jedoch einen prächtigen herbstlichen Schmuck. Nach dem Laubfall bleiben sie bis zu den ersten stärkeren Frösten an den Zweigen und dienen dann Vögeln als Nahrung. In der Gartengestaltung wird die Sorte vor allem als Solitär im Rasen oder als Hintergrund für niedrigere Strauchgruppen verwendet.

Anbau: Bevorzugt wird volle Sonne, gegebenenfalls leichter Halbschatten, in sonniger Lage sind Blütenansatz und Fruchtfärbung am ausgeprägtesten. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise im pH-Bereich von 6,0–7,5. In schweren Lehmböden ist das Einarbeiten von Kies oder grober organischer Substanz vorteilhaft, an sehr trockenen Standorten hilft eine Mulchschicht, die die Feuchtigkeit hält. Gepflanzt wird je nach Ballenart meist von März bis November, nach der Pflanzung empfiehlt sich vor allem in den ersten beiden Vegetationsperioden regelmäßiges Gießen. Nach dem Einwurzeln werden kurze Trockenphasen vertragen, lang anhaltende Trockenheit beeinträchtigt jedoch Blüte und Fruchtgröße. Eine mäßige Düngung im Frühjahr reicht in der Regel aus, bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Anfälligkeit für Blattläuse. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungsschnitt und später Auslichtungsschnitt, der nach der Blüte oder im Vorfrühling erfolgt, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen rasch abtrocknet. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist das Gehölz zuverlässig winterhart bis etwa −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch besser an geschützten Standorten außerhalb von Spätfrostsenken. Für einen Solitär wird ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen eingehalten, in einer lockeren freiwachsenden Hecke liegt der Pflanzabstand bei etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen zählen Blattläuse und Wickler, an Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Echter Mehltau auftreten, ein Eingreifen ist dennoch nur selten erforderlich.

Autor: Kristýna | Revision: 01.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zierapfel (Malus)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900309823
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Unterlage: M7
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 22/FP/0161 D: PL
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