Zirbelkiefer 'Otztal' Pinus cembra 'Otztal'
Artikelnummer: 126634Produktdetailbeschreibung
Zirbelkiefer 'Otztal' - ein ikonisches Gehölz der alpinen Wälder der Alpen und Karpaten, wo es in kühlen, windigen Lagen auf steinigen bis humosen, gut drainierten Böden wächst. Kennzeichnend sind langsamer Wuchs, Langlebigkeit und weiche, zu fünft angeordnete Nadeln mit einem feinen silbrigen, blaugrünen Schimmer. Die Sorte 'Otztal' ist eine zwergige, schmal pyramidale Form, gezüchtet für einen kompakten Habitus und eine regelmäßige Silhouette. In jungen Jahren bildet sie eine dichte kegelförmige Krone und behält eine zierliche, feine Benadelung, die gut mit Steinen und niedrigen Stauden harmoniert. Nach zehn Jahren liegt sie meist bei etwa 0,5–0,7 m Höhe und 0,3–0,4 m Breite, ausgewachsen in der Regel bei ungefähr 2–3 m × 1–1,5 m. Die Art ist einhäusig und bildet von Mai bis Juni Pollenzapfen, Zapfen mit essbaren Samen erscheinen meist erst an älteren Exemplaren. Die Samen sind nahrhaft und enthalten vor allem Fette und Eiweiß, in der Küche werden sie ähnlich wie Pinienkerne verwendet. Der Duft der Nadeln ist zart harzig, besonders nach Regen, und im Winter bleibt die Benadelung stabil, ohne zu verbräunen. Die Sorte kommt in Alpinen und Kiesbeeten zur Geltung, wo sie niedrige Stauden und Steine ergänzt.
Zirbelkiefer - Pinus cembra ist ein langsam wachsender Baum, der eine Höhe von ca. 18-22 m erreicht. Charakteristisch ist die dichte, schlank kegelförmige Krone, die fast bis zum Boden reicht und dem Baum ein majestätisches Erscheinungsbild verleiht. Die Nadeln sind silbrig grünblau gefärbt und stehen zu fünft in einem Büschel. Sie sind 6-12 cm lang und etwa 1 mm breit. Sie wirken sehr fein. Die Nadeln stehen dicht gedrängt und spreizen von den ebenfalls dicht besetzten Zweigen ab, was der Zirbelkiefer ein kompaktes, volles Aussehen verleiht. Auf der Innenseite der Nadeln befinden sich weißliche Spaltöffnungsstreifen, während die Nadelrückseite dunkelgrün und ohne Spaltöffnungen ist. Die Zapfen der Zirbelkiefer sind 5-8 cm lang und 4-5 cm breit. Unreif haben sie einen violetten Farbton, bei der Reife färben sie sich braun. Die Zirbelkiefer ist vor allem in den Gebirgsregionen Mitteleuropas verbreitet. In Deutschland wird der Baum dank seines Zierwerts häufig in Ziergehölzpflanzungen und wegen seiner ausgeprägten Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigen Bedingungen auch in forstlichen Pflanzungen verwendet. Damit ist die Zirbelkiefer eine geschätzte Bereicherung des vielfältigen Gehölzspektrums, in dem sie nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine ökologische Funktion erfüllt.
Anbau: Die schönste Färbung und dichteste Benadelung zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten noch zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schüttepilze und Wurzelfäulen in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 40-60, 200-250, 250-300 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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