Zitronenverbene Lippia citriodora
Artikelnummer: 8363Produktdetailbeschreibung
Zitronenverbene - gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse und stammt aus den warmen Regionen Südamerikas, vor allem aus Argentinien, Bolivien und Paraguay. Im 17. Jahrhundert gelangte sie nach Europa und verbreitete sich rasch als Aroma- und Nutzpflanze. Es handelt sich um einen verholzenden, laubabwerfenden Strauch mit leicht aufrechtem Wuchs. Im Kübel erreicht er meist 0,6–1,2 m Höhe und 0,4–0,8 m Breite, in warmen Gegenden wird er größer. Die Blätter sind schmal, lanzettlich, 6–10 cm lang, gegenständig oder zu dritt in Quirlen angeordnet und besitzen einen sehr kräftigen Zitronenduft, der schon bei leichter Berührung frei wird. Von Juli bis September erscheinen luftige Rispen kleiner weißer bis zartlila Blüten. Der Hauptnutzen liegt in den Blättern. Ihr Geschmack ist rein zitronig, ohne Säure, mit einem leicht kräuterartigen Nachklang. Verwendet werden sie frisch oder getrocknet in Teemischungen, Sirupen, Limonaden, Desserts, Obstsalaten, Fischmarinaden und feinen Saucen. Geschätzt wird die Pflanze auch in der traditionellen Kräuterheilkunde und in der Parfümerie. Die Blätter enthalten ätherisches Öl mit überwiegendem Citralanteil und weitere Aromastoffe, daneben Polyphenole wie Verbascosid. In der Gestaltung harmoniert sie mit Lavendel, Thymian, Rosmarin und niedrigen mediterranen Kräutern, im Kübel kommt sie nahe der Terrasse oder dem Sitzplatz besonders gut zur Geltung.
Anbau: Benötigt wird ein sonniger, warmer und windgeschützter Standort, idealerweise an einer Südwand oder im Kübel, der zum Winter umgestellt werden kann. Geeignet ist ein leichter bis mittelschwerer, humoser, gut durchlässiger und nährstoffreicher Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Dauerhafte Staunässe beeinträchtigt das Ausreifen des Gewebes, daher empfehlen sich eine Drainage und eine sparsame, aber regelmäßige Bewässerung. Während der Vegetationszeit fördern eine mäßige Düngung und ein Rückschnitt im Frühjahr die dichtere Verzweigung und die Bildung junger, aromatischer Triebe. Ins Freie kommt die Pflanze nach den Spätfrösten, in der Regel ab Mai, ins frostfreie Quartier vor den ersten Herbstfrösten, meist im Oktober. Die Blüten erscheinen von Juli bis September, die Hauptblatternte fällt in die Zeit von Juni bis September, das stärkste Aroma zeigt sich meist zu Blühbeginn. Die Frosthärte ist begrenzt. Kurzzeitig werden etwa -5 bis -7 °C vertragen, allerdings nur an sehr geschütztem Standort und in gut drainiertem Boden, für den üblichen Anbau in Deutschland gilt sie daher als Pflanze mit frostfreier Überwinterung bei etwa 5–10 °C. Im Winter wirft sie häufig die Blätter ab, was natürlich ist. Bei Staunässe kann Wurzelfäule auftreten, im Innenraum gelegentlich Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben oder Schildläuse. Der Pflanzabstand beträgt etwa 50–70 cm, das entspricht rund 2–4 Stk pro m².
Autor: Nikol | Revision: 23.4. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900126017 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100-120 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lippia B: CZ-4282 C: 26/FP/0095 D: IT |
| Plant Passport 2: | A: Lippia B: CZ-4282 C: 26/FP/0112 D: IT |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
