Japanische Fünfnadelkiefer 'Goldilocks' Pinus parviflora 'Goldilocks'

Artikelnummer: 128100 128116 Variante wählen
20,90 € / St 11,90 € / St ab 11,90 € / St Grundpreis:
Ausverkauft Ausverkauft Variante wählen
Variante
Lieferoptionen

Langsam wachsende Sorte der Japanischen Fünfnadelkiefer mit zweifarbigem Nadelkleid. Sie besticht durch den Kontrast zwischen blaugrünen Nadeln und kräftig goldgelben Spitzen der Neuaustriebe. Der Wuchs ist gleichmäßig, der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 8–12 cm. Ausgewachsen erreicht sie rund 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die Krone ist breit kegelförmig und von Natur aus kompakt, ein Schnitt ist nicht erforderlich. Vollständig winterhart bis −29 °C. Die schönste Färbung entwickelt sich in voller Sonne auf durchlässigem, leicht saurem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Fünfnadelkiefer 'Goldilocks' - eine Auslese der Japanischen Fünfnadelkiefer, die wegen der kontrastreichen Färbung ihrer jungen Triebe sehr gefragt ist. Die Art Pinus parviflora stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an sonnigen Hängen mit gut drainierten Böden wächst. Die Sorte 'Goldilocks' wächst langsam, der jährliche Zuwachs beträgt etwa 8–12 cm. Ausgewachsen erreicht sie 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die Krone ist dicht, breit kegelförmig bis eiförmig, mit regelmäßig verteilten Ästen. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, sind 4–6 cm lang und von blaugrüner Grundfarbe, während die Spitzen der jungen Nadeln einen kräftig goldgelben Ton zeigen. Dieser Effekt ist im Frühjahr und Frühsommer am ausgeprägtesten, wenn der Neuaustrieb mit den älteren Nadeln kontrastiert. Im Frühjahr erscheinen kleine männliche Blütenzapfen und unscheinbare weibliche Blüten, aus denen sich 5–7 cm lange Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Sorte ist bis etwa −29 °C vollständig winterhart und übersteht die Winter in Deutschland problemlos.

Japanische Fünfnadelkiefer - auch Japanische Weißkiefer oder Mädchenkiefer genannt, stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an steinigen Hängen und in lichten Wäldern wächst. In Kultur wird sie seit dem 19. Jahrhundert geschätzt und zählt zu den bedeutenden Arten, die auch für die Bonsaigestaltung verwendet werden. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie ausgewachsen meist 4–8 m Höhe und 3–5 m Breite, der Wuchs ist eher langsam. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig, später breit eiförmig bis unregelmäßig mit waagerecht abstehenden Ästen. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, sind 4–7 cm lang, fein, leicht gedreht und blaugrün bis silbrig bereift. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare männliche Blütenzapfen und purpurn gefärbte weibliche Blüten, aus denen sich 5–8 cm lange Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Art ist bis etwa −29 °C vollständig winterhart, gut eingewachsene Exemplare werden von üblichen Wintern in Deutschland nicht geschädigt. Verwendung findet sie als Solitär sowie in Kombination mit Rhododendren, Fächerahorn oder niedrigen Stauden, wo die feine Textur der Nadeln besonders zur Geltung kommt.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht notwendig, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa um −30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200 und mehr
Blattfarbe: Grün, Bernstein, Blau
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0033 D: CZ

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle