Zwergpalme Chamaerops humilis

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Die Zwergpalme ist die einzige heimische Palme des europäischen Festlands. Sie stammt aus dem westlichen und mittleren Mittelmeerraum. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie einen mehrstämmigen, dicht horstigen Strauch bis kleinen Baum. Er wird meist 2–4 m hoch und 1–2 m breit. Die Blätter sind steif, fächerförmig, satt- bis graugrün und 40–80 cm breit, die Blattstiele tragen scharfe Dornen. Ältere Pflanzen blühen von April bis Juni mit kleinen gelben Blüten. Danach können kleine gelbbraune Früchte reifen. Geschätzt wird die Art für ihre architektonische Wuchsform, ihre Trockenheitsverträglichkeit und ihre mediterrane Wirkung in Kübeln, Kiesbeeten und an Südwänden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Zwergpalme - die einzige heimische Palmenart des europäischen Festlands, beheimatet im westlichen und mittleren Mittelmeerraum. In der Natur wächst sie als mehrstämmiger, dicht horstiger Strauch bis kleiner Baum an trockenen Hängen, in Gebüschen und auf steinigen Standorten. Häufig sind das Orte mit voller Sonne, Wind und eher magerem Boden. Sie bildet mehrere Stämme oder kräftige Ausläufer. In unseren Breiten erreicht sie meist 2–4 m Höhe und etwa 1–2 m Breite, in wärmeren Regionen und mit zunehmendem Alter auch mehr. Die Blätter sind steif, fächerförmig, satt- bis graugrün, 40–80 cm breit und in schmale Segmente geteilt. Die Blattstiele tragen scharfe Dornen. Gerade diese bedornten Blattstiele sind ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber manchen anderen Freilandpalmen. Die kleinen gelben Blüten erscheinen an älteren Pflanzen meist von April bis Juni. Danach können kleine, dattelähnliche Früchte in Gelbbraun bis Braun folgen. Geschätzt wird die Art vor allem für ihre architektonische Wuchsform und ihre Trockenheitsverträglichkeit. Sie setzt einen kompakten mediterranen Akzent im Kübel, im Kiesbeet oder an einer Südwand. Gut kombinieren lässt sie sich mit Palmlilien, Agaven, Blauraute, Lavendel, Heiligenkraut, Fetthenne oder einer Kiespflanzung mit Steinmulch. Die Früchte werden üblicherweise nicht verzehrt, der Hauptwert liegt im Zier- und Gestaltungswert.

Anbau: Die Palme eignet sich für sonnige, geschützte und helle Standorte. Bevorzugt werden gut durchlässige, leichte, sandig-lehmige Böden mit neutraler bis leicht alkalischer Reaktion und ausreichendem Anteil an organischer Substanz. Die Düngung erfolgt während der Vegetationsperiode. Empfehlenswert sind kalium- und spurenelementreiche Dünger, die das Blattwachstum und die Vitalität fördern. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, besonders bei jungen Pflanzen. Der Boden sollte feucht sein, Staunässe im Wurzelballen ist jedoch zu vermeiden. Bei der Pflanzung mehrerer Exemplare empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 1–2 Metern, damit sich die einzelnen Palmen voll entfalten können. Der Schnitt erfolgt im Frühjahr. Dabei werden alte, beschädigte oder abgestorbene Blätter entfernt und bei Bedarf die Krone geformt. Die Art ist bedingt frosthart. In kälteren Regionen sollten junge Pflanzen mit einem Winterschutz oder einer Mulchschicht vor Temperaturstürzen geschützt werden.

Autor: Nikol | Revision: 11.3. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zwergpalmen (Chamaerops)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 200 und mehr
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Chamaerops B: CZ-4282 C: 26/FP/0047 D: NL

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