Apfelbaum 'Idared' Malus domestica 'Idared'

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Der Apfelbaum 'Idared' ist eine Wintersorte aus der Kreuzung 'Jonathan' × 'Wagener'. Gezüchtet wurde er von Leif Verner und 1942 in den Anbau eingeführt. Der Baum wächst je nach Unterlage mittelstark bis stark und bildet anfangs eine eher aufrechte, später eine kugelige bis ausladende Krone. Die weißen bis zartrosa, bienenfreundlichen Blüten öffnen sich im April und Mai. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, gelbgrün bis hellgelb mit einer kräftig roten Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist fest, knackig, sehr saftig und süßsäuerlich. Die Ernte erfolgt im Oktober, die Genussreife setzt ab Dezember ein, und im Keller halten sich die Früchte bis ins Frühjahr.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Apfelbaum 'Idared' - eine Wintersorte, gezüchtet von Leif Verner. Ausgelesen wurde sie 1935 aus der Kreuzung 'Jonathan' × 'Wagener' und 1942 in den Anbau eingeführt. In Obstanlagen verbreitete sie sich dank ihrer regelmäßigen Erträge, der attraktiven roten Früchte und der guten Lagerfähigkeit. Der Baum wächst je nach Unterlage mittelstark bis stark. Die Krone ist anfangs eher aufrecht, später kugelig bis ausladend, mit dichterem Fruchtholz. Die Blätter sind oval, sattgrün, gesägt und färben sich im Herbst gelb. Die weißen bis zartrosa Blüten öffnen sich im April und Mai und sind bienenfreundlich. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, kugelig bis flachkugelig, gelbgrün bis hellgelb und meist großflächig von einer leuchtend bis dunkelroten Deckfarbe überzogen. Die Schale ist glatt, fest und glänzend. Das Fruchtfleisch ist weiß bis grünlich, fein, fest, knackig, sehr saftig, süßsäuerlich und nach der Lagerung harmonischer im Geschmack. Die Ernte erfolgt im Oktober, die Genussreife beginnt ab Dezember. In einem guten Keller halten sich die Früchte bis April oder Mai. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Strudel, Kuchen, Apfelmus, Kompott und Most sowie zum Backen. Sie enthalten Ballaststoffe, Pektin, Kalium, organische Säuren und Vitamin C.

Anbau: Gewählt werden sonnige und warme Standorte, idealerweise nach Süden ausgerichtet. Erforderlich sind tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und der Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Das Pflanzloch wird etwa 1 m × 60 cm groß ausgehoben, bei schweren Tonböden 80 × 80 × 100 cm. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder stark sandige Böden ohne organische Substanz. Beim Anbau mehrerer Bäume richtet sich der Pflanzabstand nach der Wuchsstärke der Unterlage und liegt üblicherweise bei etwa 3 bis 5 Metern zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder mit hochwertigem Kompost, wobei übermäßige Stickstoffgaben zu vermeiden sind. Der Schnitt ist entscheidend für den Aufbau einer gesunden Krone und für regelmäßige Erträge. Der Hauptschnitt im Winter erfolgt von Januar bis April. Bei jungen Bäumen dient er vor allem dem Aufbau und der Formung der Krone, bei älteren Bäumen dem Auslichten, dem Erhalt der Vitalität und der schrittweisen Verjüngung. Im Sommer können bei Bedarf neue Triebe eingekürzt oder entspitzt und überzählige Triebe entfernt werden. Bei der Frühjahrspflanzung wird der Pflanzschnitt sofort durchgeführt, bei der Herbstpflanzung erst im folgenden Frühjahr. 

Mehr dazu:  Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Autor: Nikol | Revision: 1.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Winteräpfel
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen oder Container
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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