Apfelbaum 'Ingrid Marie' Malus domestica 'Ingrid Marie'

Artikelnummer: 130786
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Der Apfelbaum 'Ingrid Marie' stammt aus Dänemark. Dort entdeckte ihn K. Madsen um 1910 als Zufallssämling auf der Insel Fünen. Die tiefroten Äpfel mit Cox-Aroma werden im September geerntet und im Herbst verzehrt. Die Früchte sind mittelgroß bis größer, flachkugelig, mit grünlich-gelber Grundfarbe und tiefroter, geflammter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist gelb, knackig und saftig, süßsäuerlich und aromatisch und bräunt nach dem Aufschneiden kaum. Die Ernte fällt in den September, die Genussreife liegt meist von Oktober bis Dezember. Die Früchte sind gut transportfähig, Druckstellen bleiben unsichtbar und verkorken, sodass die Äpfel nicht faulen. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Apfelbaum 'Ingrid Marie' - stammt aus Dänemark, wo ihn K. Madsen um 1910 als Zufallssämling auf der Insel Fünen entdeckte. In europäischen pomologischen Quellen wird die Sorte meist dem Cox-Typ zugeordnet und für ihren Duft und die dunkle Färbung der Schale geschätzt. Der Baum wächst stark und bildet eine dichtere, breitkugelige Krone mit überhängendem Fruchtholz, weshalb er im Garten weich und natürlich wirkt. Die Blätter sind mittelgroß, dunkelgrün und auf der Unterseite behaart. Die weißrosa, bienenfreundlichen Blüten erscheinen im April bis Mai. Die Früchte sind mittelgroß bis größer, flachkugelig, mit hell grünlich-gelber Grundfarbe und tiefroter, geflammter Deckfarbe, um die Stielgrube bleibt oft die Grundfarbe erhalten. Das Fruchtfleisch ist gelblich, knackig, feinzellig und saftig, im Geschmack süßsäuerlich bis leicht würzig und aromatisch, geeignet zum Frischverzehr ebenso wie für Kuchen. Nach dem Aufschneiden bräunt es kaum, daher eignet es sich auch zum Dörren. Die Ernte fällt unter mitteleuropäischen Bedingungen meist in den September, die Genussreife liegt überwiegend von Oktober bis Dezember, bei guter Lagerung halten die Äpfel bis in den Spätherbst. Äpfel enthalten von Natur aus Ballaststoffe, Pektine und Vitamin C, in der aromatischen Schale kommen zudem Polyphenole zur Geltung. Die Sorte trägt früh, neigt in späteren Jahren jedoch zur Alternanz. Die Früchte sind gut transportfähig, Druckstellen bleiben unsichtbar und verkorken, sodass die Äpfel nicht faulen. 

Anbau: Gewählt werden sonnige und warme Standorte, am besten mit Südausrichtung. Erforderlich sind tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und Wasserhaltevermögen, ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Das Pflanzloch wird etwa 1 m × 60 cm groß ausgehoben, bei schweren Tonböden 80 × 80 × 100 cm. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder stark sandige Böden ohne organische Substanz. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume richtet sich der Abstand nach der Wuchsstärke der Unterlage und liegt üblicherweise bei etwa 3 bis 5 Metern zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder mit hochwertigem Kompost, übermäßige Stickstoffgaben sind dabei nicht erwünscht. Der Rückschnitt ist entscheidend für einen regelmäßigen Ertrag und eine gesunde Kronenform, der wichtigste Erziehungs- und Erhaltungsschnitt erfolgt während der Vegetationsruhe vom Herbst bis zum Frühjahr.

 Autor: Kristýna | Revision: 04.03. 2026

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Winteräpfel
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 25/FP/0100 D: CZ

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