Apfelbaum 'Red Jonaprince' Malus domestica 'Red Jonaprince'

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Niederländische 'Jonagold'-Mutante (1994) mit intensiv roten, früh färbenden Früchten. Der Apfelbaum 'Red Jonaprince' wächst stark und halbaufrecht. Er trägt mittelfrüh, reich und bei Ausdünnung regelmäßig. Die Früchte sind mittelgroß bis groß und erreichen bei sachgemäßer Ausdünnung über 300 g. Das Fruchtfleisch ist cremefarben, saftig und süßsäuerlich. Die Ernte erfolgt von Ende September bis Mitte Oktober, die Genussreife reicht von November bis März. Die Widerstandsfähigkeit gegen Schorf ist mittel, gegen Echten Mehltau ist in der Regel kein chemischer Pflanzenschutz nötig.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Apfelbaum 'Red Jonaprince' - niederländische Mutante der Sorte 'Jonagold', 1994 entdeckt und typisch für ihre intensiv roten Früchte und die frühe Ausfärbung. Der Wuchs ist kräftiger und halbaufrecht. Als triploide Sorte ist sie ein schlechter Befruchter. Der Ertrag setzt mittelfrüh nach der Pflanzung ein, fällt reich und bei Ausdünnung regelmäßig aus. Die Früchte sind mittelgroß bis groß (bei konsequenter Ausdünnung 300 g und mehr) und auf der gesamten Oberfläche intensiv rot gefärbt. Das Fruchtfleisch ist cremefarben, sehr saftig und von vollem, süßsäuerlichem, ausgezeichnetem Geschmack. Die dünne, fettige Schale ist beim Essen kaum wahrnehmbar. Geerntet wird in mehreren Pflückgängen von Ende September bis Mitte Oktober, die Genussreife beginnt im November und endet im März. Gegen Schorf ist die Sorte mittel widerstandsfähig, gegen Echten Mehltau sind chemische Spritzungen in der Regel nicht erforderlich.

Anbau: Geeignet sind sonnige und warme Standorte, am besten mit Südausrichtung. Erforderlich sind tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und Wasserhaltevermögen, ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Das Pflanzloch wird etwa 1 m x 60 cm ausgehoben, bei schweren Tonböden 80 x 80 x 100. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder stark sandige Böden ohne organische Substanz. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume richten sich die Abstände nach der Wuchsstärke der Unterlage und liegen üblicherweise bei etwa 3 bis 5 Metern zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder mit hochwertigem Kompost, übermäßige Stickstoffgaben sind dabei unerwünscht. Der Schnitt ist entscheidend für den Aufbau einer gesunden Krone und einen regelmäßigen Ertrag. Der Hauptschnitt im Winter erfolgt von Januar bis April. Bei jungen Bäumen dient er vor allem dem Aufbau und der Formung der Krone, bei älteren Bäumen dem Auslichten, dem Erhalt der Vitalität und der schrittweisen Verjüngung. Im Sommer können bei Bedarf neue Triebe eingekürzt oder pinziert und überzählige Triebe entfernt werden. Bei Frühjahrspflanzung erfolgt der Pflanzschnitt sofort, bei Herbstpflanzung erst im folgenden Frühjahr. 

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Autor: Lucie | Revision: 15.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Winteräpfel
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL
Plant Passport 2: A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0107 D: CZ

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