Apfelbaum 'Rubinstar' Malus domestica 'Rubinstar'

Artikelnummer: 0221
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Deutsche Winterapfelsorte, 1980 in Gaiberg als spontane Mutation von 'Jonagold' entdeckt. Der Apfelbaum 'Rubinstar' wird auch als 'Jonagold 'Rubinstar' geführt. Der Baum wächst mittelstark bis stark und bildet eine kugelige bis ausladende Krone. Die weißen bis zartrosa, bienenfreundlichen Blüten öffnen sich im April und Mai. Die Früchte sind groß bis sehr groß, kugelig bis kegelförmig, glatt und glänzend, mit gelbgrüner Grundfarbe und karminroter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist gelblich weiß, knackig, saftig und süßsäuerlich. Die Ernte beginnt Ende September.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Apfelbaum 'Rubinstar' - deutsche Winterapfelsorte, 1980 in Gaiberg als spontane Mutation von 'Jonagold' entdeckt. Die Sorte wird auch als 'Jonagold 'Rubinstar' geführt. Sie bewahrt die großen Früchte und den saftigen, süßsäuerlichen Geschmack von 'Jonagold', zeigt jedoch eine intensivere und gleichmäßigere rote Färbung der Schale. Der Baum wächst je nach Unterlage mittelstark bis stark. Die Krone ist kugelig bis ausladend, mitteldicht und gut mit Fruchtholz garniert. Die Blätter sind oval, sattgrün, gesägt und färben sich im Herbst gelb. Die weißen bis zartrosa Blüten öffnen sich im April und Mai und sind bienenfreundlich. Die Früchte sind groß bis sehr groß, kugelig bis kegelförmig, glatt und glänzend. Die gelbgrüne Grundfarbe ist auf 70–90 % der Oberfläche von karminroter Deckfarbe überzogen. Das Fruchtfleisch ist gelblich weiß, zart, knackig, sehr saftig, süßsäuerlich, aromatisch und nach der Lagerung ausgewogener. Die Ernte erfolgt von Ende September bis Anfang Oktober, mitunter einige Tage vor dem ursprünglichen 'Jonagold'. Die Genussreife setzt nach ein bis zwei Monaten Lagerung ein, meist ab Dezember. In einem kühlen Keller halten sich die Früchte bis März oder Mai. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Kuchen, Strudel, Salate, Most, Apfelmus sowie zum Backen. Sie enthalten Ballaststoffe, Pektin, Kalium, organische Säuren und Vitamin C.

Anbau: Bevorzugt werden sonnige und warme Standorte, idealerweise nach Süden ausgerichtet. Erforderlich sind tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und gutem Wasserhaltevermögen, ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Das Pflanzloch wird mit ca. 1 m x 60 cm ausgehoben, bei schweren Tonböden mit 80 x 80 x 100. Ungeeignet sind dauerhaft staunasse, verdichtete oder stark sandige Böden ohne organische Substanz. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume richtet sich der Pflanzabstand nach der Wuchsstärke der Unterlage und liegt üblicherweise bei etwa 3 bis 5 Metern zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Die Bewässerung ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder mit hochwertigem Kompost, wobei übermäßige Stickstoffgaben zu vermeiden sind. Der Schnitt ist entscheidend für den Aufbau einer gesunden Krone und einen regelmäßigen Ertrag. Der Hauptschnitt im Winter erfolgt von Januar bis April. Bei jungen Bäumen dient er vor allem dem Aufbau und der Formung der Krone, bei älteren Bäumen dem Auslichten, dem Erhalt der Vitalität und der schrittweisen Verjüngung. Im Sommer können neue Triebe bei Bedarf eingekürzt oder pinziert und überzählige Triebe entfernt werden. Bei der Frühjahrspflanzung erfolgt der Pflanzschnitt sofort, bei der Herbstpflanzung erst im folgenden Frühjahr. 

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Autor: Nikol | Revision: 2.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Winteräpfel
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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